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EgWappenNeu

3. August 2020
Bericht und Foto: Hans-Peter Gabler

Damit sich die Bürger vernetzen können: Grundlage für digitales Rathaus
Kein Ferienprogramm

 

Egweil will eine Gemeindeapp einführen und folgt damit dem Beispiel Adelschlag und Nassenfels: „Damit wäre die Grundlage für das digitale Rathaus geschaffen”, stellte Bürgermeister Johannes Schneider in der jüngsten Gemeinderatssitzung fest.

Bei einer gemeinsamen Beauftragung können die Gemeinden 30 Prozent Nachlass erwarten. Die Kosten lägen dann einmalig bei rund 2000 Euro brutto und monatlich bei rund 214 Euro brutto. Johannes Vollnhals, Geschäftsführer der Firma Cosmema aus Gaimersheim, stellte das Konzept vor. In Buxheim läuft bereits eine App und wird nach Aussage von Vollnhals „unglaublich gut genutzt”. „Erweiterungen sind jederzeit möglich und auch Verknüpfungen zu allgemeinen Terminen und Veranstaltungen können problemlos eingebaut werden”, informierte Vollnhals. Alle Aktualisierungen und Änderungen würde die Firma Cosmema übernehmen. Damit wäre auch die Verwaltung entlastet.

Die App soll aber keinen Verein ersetzen, sondern schnelle Kommunikation mit den Bürgern ermöglichen und sie zielgerichtet erreichen. Und das in möglichst kurzer Zeit. „Die Reaktionszeit für Eintragungen liegt bei rund drei Stunden”, so Vollnhals bei einem 24-Stunden-Service. Die App werde mit vielfältigen Funktionen ausgestattet und liefere reichhaltige Informationen sowie aktuelle Ereignisse und Infos. Die Plattform soll aber nur Dienstleistungen wie Babysitten oder Ähnliches anbieten, keine Produkte. Das Gremium stimmte einstimmig für eine Erstellung und den Betrieb der Gemeindeapp „Egweil”.

Gemeinderat Thomas Hoffmann hat eine Musterrichtlinie über eine allgemeine Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde erarbeitet und vorgelegt. Die einzelnen Punkte wurden ausführlich diskutiert und definiert. Die entstandenen Ergänzungen, Streichungen und Änderungen werden in die Richtlinie eingearbeitet und liegen in der nächsten Sitzung zum Beschluss vor.

Gemeinderatssitzung 202008
Für die Kinder und Jugendlichen des TSV Egweil gibt es bereits gemeindliche Förderrichtlinien. Sie wurden in der jüngsten Gemeinderatssitzung nun ausgeweitet auf alle Egweiler Vereine.

In der vorangegangenen Sitzung wurde darüber diskutiert, den zwölf Jahre alten Schlepper im Bauhof auszutauschen. Es wurde jetzt beschlossen, ein neues Gerät der Marke Fendt anzuschaffen. „Die Lieferung erfolgt im Oktober”, so Schneider. Zusätzlich wurde die Neubeschaffung eines Kleinwagens mit Anhänger und Stahlgitteraufbau für die Mitarbeiter vom Bauhof beschlossen.

In dem wieder vorgelegten Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage wurde der damals nicht genehmigte Punkt eingearbeitet und lag dem Gremium erneut vor. Nun erhielt er einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

Schneider informierte außerdem, dass es in diesem Jahr kein gemeinsames Ferienprogramm geben werde. „Aber natürlich ist es jedem Verein freigestellt, in Eigenregie etwas zu veranstalten”, stellte er fest.