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Wappen von Egweil „Die dritte Ankunft des Herrn”
Erste Familienkatechese in Egweil – Teilnehmer kommen auch aus München
Dezember 2015
Bericht und Foto: Hans-Peter Gabler

 

Zum ersten Mal fand in Egweil ein Familienkatechesetag statt. Organisatoren und Referenten waren die Kreuzbrüder. Über 60 Teilnehmer aus Egweil, Neuburg, Eichstätt und dem Raum München beteiligten sich daran.

Katechesetag 2015
Über 60 Teilnehmer waren zur Familienkatechese gekommen, den die Kreuzbrüder erstmals in Egweil angeboten haben.


Bruder Clemens verglich den Tag fast schon mit einem Wunder, dass sich so viele Familien an einem Samstagnachmittag im Advent zusammenfinden, um in einer Katechese den Glauben an Gott zu vertiefen. Er stellte heraus, dass die Währung der Liebe in Deutschland nicht der Euro sein könne, sondern die Zeit als kostbarstes Gut, das es zu verschenken gebe – gerade auch in einem so rundum gut versorgten Land.

Der Tag begann mit einer Messe, die zwei besondere Akzente setzen solle, erklärte Bruder Clemens zu Beginn: die gemeinsame Ausrichtung auf das Kreuz und genügend Stille für das eigene Gebet. Nach der Messe trafen sich die älteren Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im Pfarrhaus für Diskussionen zu inhaltlichen Schwerpunkten wie die „dritte Ankunft des Herrn“. Im Kirchenjahr feierten die Christen zwei Ankünfte, erläuterte Bruder Clemens: die Ankunft in der Krippe, die bereits geschehen sei, und die Ankunft am Ende unserer Zeit, die von jedem noch erwartet werde. Doch sei die Rede auch von einer „dritten Ankunft“, die in den Herzen der Menschen stattfinden solle, sagte Bruder Clemens.

Um die Kleinkinder kümmerte sich in dieser Zeit Andrea Wagner und bastelte und verzierte mit den Kindern Adventsterne.

In einem weiteren Teil wurden verschiedene Gruppen gebildet. Pater Johannes sprach mit den Kindern über den Menschen Jesus Christus, der schon immer Gott war, und sorgte mit seiner Gitarre für Schwung und Freude. Bruder Justin diskutierte mit den Jugendlichen die Glaubenslehre vom „Gebot zur Tugend der Heiligkeit“. Dabei kamen die Jugendlichen mit der Philosophie und der Bibel näher in Kontakt und durften Themen auch kritisch hinterfragen. Bruder Clemens sprach mit den Eltern über die Weitergabe des Glaubens in der Familie im Rahmen zwischen Hoffnung und Grenzen.

Eine großzügige Pause gab dann Gelegenheit zum Austausch, Essen und spielen für die Kinder. Das renovierte Pfarrhaus mit dem Pfarrgarten bot eine Oase der Ruhe und Besinnung für die Katechese und zeigte, dass sich die aufwendige Renovierung gelohnt hat.