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Wappen von Egweil Die meisten ignorieren Tempo 30
Nur 15 Prozent halten sich in Egweil an die vorgegebene Geschwindigkeit
4. Mai 2015
Bericht und Foto:
Hans-Peter Gabler

 

In der Ingolstädter Straße halten sich 85 Prozent der Fahrer nicht an das vorgeschriebene Tempo 30. Das ergaben Messungen zwischen dem 26. März und dem 2. April. Dabei wurden rund 14.000 Fahrzeuge gezählt, rund 2000 Fahrzeuge pro Tag.

Darunter waren 800 Lastwagen. Bürgermeister Johannes Schneider ist im Gespräch mit der Polizei in Eichstätt, auch mit der Bitte, hier verstärkt Kontrollen durchzuführen.

Gemeinderatssitzung 201506
Bei der Eichstätter Straße in Egweil beträgt die Höchstgeschwindigkeit 30 Kilometer pro Stunde. Die meisten Fahrer halten sich aber nicht an dieses Tempo.

Die Kanalsanierung in Egweil ist noch nicht beendet. Wie Bürgermeister Johannes Schneider den Gemeinderäten jetzt mitteilte, erfolgt die weitere Sanierung im Inliner-Verfahren. Die Kosten dürften sich auf rund 400.000 Euro belaufen - je nach aktueller Beschaffenheit. In die Maßnahme fallen der Attenfelder Weg, die Eichstätter Straße, die Ingolstädter Straße, die Neuburger Straße, der Unterstaller Weg, Untere Straße.

Der Brandschutz im Sportheim ist komplett abgeschlossen und von den Behörden ohne Mängel abgenommen worden, informierte Schneider. Durch die Führung eines Lastenheftes konnten die von der Gemeinde bewilligten Kosten von 30.000 Euro schriftlich nachgewiesen werden. Ein Restbetrag von 418 Euro verbleibt nach einstimmigem Beschluss des Gremiums beim Verein zur freien Verfügung.

Schneider informierte die Räte über die Photovoltaikanlage mit einer Kostenvorstellung der Jahre 2011 bis 2013. Bisher entstanden Fehlbeträge: 2011 rund 6700 Euro, 2012 rund 8415 Euro und 2013 rund 3800 Euro. Die Zahlen wurden vom Gremium so zur Kenntnis genommen. Im Förderprogramm des Freistaates Bayern wird ein Energiecoaching für Gemeinden angeboten. Schneider sah das als durchaus sinnvoll an, allerdings dürften die Erwartungen auch nicht zu hoch angelegt werden. Die Kosten liegen bei 5000 Euro für fünf Beratungstage. Das Breitbandförderprogramm geht in eine weitere Runde. Die Leistung wird aber bei 30 Mbit bleiben; die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf 259 000 Euro. Bisher hatten Teile der Gemeinde nur drei bis fünf Mbit. Eine ursprünglich angedachte Möglichkeit mit 100 Mbit scheitert an geschätzten Kosten von 1,2 Millionen Euro für die Gemeinde. Ein Anschluss der Mühlen im Gemeindebereich wird auch künftig schwierig: Es ist wahrscheinlich zu teuer. Schneider strebt auch keine interkommunale Zusammenarbeit an.

Aus der Sitzung:

  • Aufgehoben: Den Bebauungsplan „Egweil-Retzbuck“ hob der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss auf, da auch von Seiten der Bürgerinnen und Bürger keine Bedenken oder Beschwerden entgegenstanden. Gleiches gilt für den Bebauungsplan „Egweil-Dorfäcker“.
  • Sanierungsende: Das Ende der Sanierung der Unteren Straße ist in Sicht. Die Arbeiten sollten am 31. Juli abgeschlossen sein.
  • Einvernehmen: Dem Bauantrag von Martin Schiele wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.